Personas authentisch erstellen, Design wirksam gestalten

Geschrieben von
Anja Krahnert
|
21.8.2020
ID37-Cornelia-Kirschke-Design
Cornelia Kirschke, Mitgründerin von ID37 und Marketer, erläuterte beim #25 Meetup UX Ruhr in ihrem Vortrag „Verhalten verstehen und im Design anwenden“, dass die Bedürfnis- oder Motivstruktur ein zentraler Aspekt für die menschenzentrierte Gestaltung von Produkten, Services oder Markenkonzepten sind. Anhand des ID37 Persönlichkeitsmodells machte sie deutlich, dass Motive als Beweggründe für Verhalten eine zentrale Rolle für die Gestaltung menschenzentrierter Produkte sind.

Insight: Authentische Personas als Schlüssel zum erfolgreichen Produkt- und Interaktions-Design

Die Grundlage menschenzentrierten Designs ist: Der Mensch! Persönlichkeit ist das, was uns im täglichen Leben, Handeln und Interagieren ausmacht. Je authentischer Nutzergruppen, Personas in ihrer Persönlichkeitsstruktur erfasst werden, desto besser ist die Verhaltensprognose und desto erfolgreicher können Markenkonzepte, Produkte oder Interfaces gestaltet werden. Motive sind valide Indikatoren für Bedürfnisse und die geeigneten Persönlichkeitsmerkmale für die realitätsnahe Gestaltung von Personas.

ID37 Motive, Verhalten und Personas
Sketchnotes zum Vortrag von #IndraBurkart beim Meetup UXRuhr


Zum Einprägen: Befinden sich Persona und Produkt im gleichen Bezugssystem, lassen sich passende Reize finden, die das Verhalten triggern

Mit einem motivbasierten Persönlichkeitsmodell wie ID37 als Grundlage, lassen sich Personas einerseits sehr realistisch in ihren Bedürfnissen und ihrem Verhalten beschreiben und andererseits differenziert voneinander abgrenzen – also verhaltensrelevant segmentieren. Sind verschiedene Motivprofile von Personas erstellt und mit Daten, Erfahrungen und Annahmen angereichert, können auf dieser Basis Produkte sehr präzise bedürfnisorientiert positioniert werden.

Dazu passende Codes und Reize stellen die von den Personas angestrebte Belohnung in Aussicht und verhelfen dem Produkt, wahrgenommen und begehrt zu werden. UX Designern steht darüber hinaus ein breites Set an psychologischen Effekten (z.B. Heuristiken) zur Verfügung, die dabei helfen, das intendierte Verhalten auszulösen. Auch diese Effekte können bedürfnisorientiert eingesetzt werden.

Kurzum: Ein fundiertes Bezugssystem wie das Persönlichkeitsmodell ID37 bildet die ideale Grundlage, um Konsumenten-Bedürfnisse und das Belohnungsversprechen des Produktes einander anzugleichen und mit passenden Codes zu triggern. So kann (Kauf-)Verhalten fokussiert gelenkt werden.

Take aways: Authentische Personas begleiten den gesamten Entwicklungsprozess – eine fundierte Basis und konsequente Umsetzung sichern den Erfolg

(1) Verhalten Verstehen!

  • Für menschenzentrierte Gestaltung spielen die eigentlichen Beweggründe hinter dem Verhalten eine große Rolle - dahinterliegende Bedürfnisse wollen befriedigt werden
  • Motive sind valide Indikatoren für psychologische Bedürfnisse
  • Motivprofile lassen zu einem gewissen Grad Rückschlüsse auf Verhalten zu – und damit auf das Kaufverhalten

(2) Das Wissen um Verhalten in Personas manifestieren

  • Personas helfen dabei, mit distinktiven Bedürfnissen zu arbeiten
  • Mit ID37 lassen sich Motivausprägungen messen. Ist eine Analyse nicht möglich, können Motivprofile durch wertfreie Verhaltensbeobachtung und Interviews ermittelt werden
  • Die vertiefende Auseinandersetzung mit Persönlichkeit schützt zudem vor Stereotypen und sensibilisiert für die eigene Bias

(3) Belohnung codieren und ganzheitlich implementieren

  • Mit einem Persönlichkeitsmodell hat man ein einheitliches Bezugssystem, für die Persona (Bedürfnisprofil) und das Produkt (Belohnungsprofil)
  • Implizite Codes und handlungsauslösende Reize entwickeln, die genau das Bedürfnis triggern Über eine Plattform zur konsistenten Anwendung bringen

Aus der Arbeitspraxis: Welches Bedürfnis kann einer Persona beim Aufschneiden von Zahnpastatuben zugrunde gelegt werden?

Photo Credits GEO.de

Als Praxisbeispiel wurde im Vortrag das Aufschneiden von Zahnpastatuben näher untersucht. Welches Bedürfnis steckt womöglich hinter dem Verhalten? Welche Rolle spielen die Emotionen? Welchen Unterschied macht es, von einem Bedürfnis nach BESITZEN oder SOZIALES ENGAGEMENT auszugehen? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Positionierung und die Verpackungsgestaltung?

Die Aufzeichnung des #25 UX Meetup „Verhalten verstehen und im Design anwenden“ der Metropole Ruhr steht in voller Länge zur Verfügung.

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Um möglichst vorurteilsfrei Personas zu entwickeln, sollte man sich seiner eigenen Bedürfnisse, Motive und „blinden Flecken“ bewusst sein. Die ID37 Persönlichkeitsanalyse und das individuelle Persönlichkeitsprofil liefern hierfür präzise Auskunft. Bis zum 23.08.20 gibt es einen reduzierten Testpreis. ID37 ausfüllen, Gutscheincode: UXRuhr eingeben und 33% Rabatt erhalten: https://www.id37.io/id37-machen

Für Rückfragen zum Thema Personas, Markenpositionierung, wirkungsvolle Gestaltung und Vermarktung auf Basis von Motivprofilen steht Cornelia Kirschke gerne persönlich zur Verfügung.

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