Kommunikation im Team verbessern

Geschrieben von
Cornelia Kirschke
|
12.7.2020
ID37-Teamkommunikation-Leistung
Teams bestehen aus Personen mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Verhaltensmustern. Damit Topleistungen im Team erbracht werden können, ist es essenziell, die individuellen Persönlichkeiten, ihr Verhalten und die Art ihrer Kommunikation zu verstehen. Die ID37 Teamanalyse ermittelt die Persönlichkeiten eines Teams so differenziert, dass sie eine fundierte Basis für effiziente Teamkommunikation und Zusammenarbeit bildet.  

Wie entsteht gute Teamleistung?

In einem Team zählt die individuelle Leistung, um die Teamleistung zu erzielen. Teamarbeit setzt auf Synergieeffekte der einzelnen Mitglieder. Daher sind Teamzusammensetzungen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten erstrebenswert. Andererseits bedeutet Vielfalt im Team besondere Herausforderungen: Je diverser ein Team ist, desto mehr zwischenmenschliche Konflikte können auftreten. Führungskräfte, die mit der Teamentwicklung beauftragt sind, müssen Bedingungen schaffen, die Vielfalt ermöglichen und sie müssen das Potenzial heben, das in der Vielfalt steckt.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Team ist es, dass alle Teammitglieder bereit sind, sich mit sich selbst und den anderen auseinanderzusetzen, Unterschiede zu akzeptieren und wertschätzend damit umzugehen. Teamkommunikation ist erlernbar. Die Optimierung von Kommunikationskompetenz im Team beschleunigt den Teamentwicklungsprozess und verbessert die Teamleistung.

Schlüsselelemente guter Teamkommunikation

Unter Kommunikationskompetenz verstehen wir Fähigkeiten, die die Teammitglieder haben oder erwerben sollen, um Vielfalt als Team-Ressource nutzen zu können.

  • Verständnis für sich selbst
    Selbstkenntnis umfasst das Wissen um die eigene Person und um innere Abläufe. Menschen tendieren dazu, die eigenen Motive und Wertmaßstäbe für sich und alle anderen für die besten zu halten. Wer seine eigenen Motive kennt, erkennt meist, dass andere andere Wertmaßstäbe haben.
  • Umgang mit Wirklichkeiten
    Die Fähigkeit zu erkennen, dass jeder seine eigene Wirklichkeit hat, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, ist von großer Wichtigkeit für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Dieses Verständnis hilft dabei, über die Reaktionen der anderen nachzudenken: also weniger in „richtig-falsch“-Kategorien zu denken, sondern in „sowohl-als-auch“-Kategorien. Im Konfliktfall heißt dies zu akzeptieren, dass im Zweifel niemand recht hat. Wer bereit ist, sich auf die Wirklichkeit des anderen einzulassen, ist auch eher bereit, die Vorteile in anderen Sichtweisen zu suchen.
  • Empathische Kommunikation
    Einfühlungsvermögen zu haben bedeutet, sich zu interessieren und Interesse an einem gemeinsamen Verständnis zu haben: zuhören, aktiv nachfragen, zeigen dass man etwas verstanden hat. Aktives Zuhören ist nicht dasselbe wie Zuhören ohne zu sprechen, es ist eine Tätigkeit. Einfühlsam zu sein heißt auch sensibel zu sein, welche Reaktion beim anderen ausgelöst wird. Man muss bereit sein, Feedback zu geben, anzunehmen und die eigene Meinung konstruktiv zu vertreten.
  • Mit Sprache Wirkung erzeugen
    Die Art und Weise wie gesprochen wird wiegt genauso viel wie das, worüber gesprochen wird. „Ich“-Botschaften benennen ein Verhalten konkret und präzise und beschreiben die Wirkung, die sie hinterlassen. Statt „Du bist unzuverlässig“ lautet die alternative Formulierung: „Ich habe heute registriert, dass du über 10 Minuten zu spät gekommen bist. Es ist bereits das dritte Mal und ich merke, dass mich das ärgert.“
  • Ambiguitätstoleranz
    Die Fähigkeit, Unterschiedlichkeit auszuhalten, bedeutet offen zu sein, Ungeklärtes auch mal stehen zu lassen und Widersprüche zu dulden. Fehler werden toleriert. Das versetzt ein Team Lage, seine Unterschiede fruchtbar zu nutzen.

Wer sich mit der eigenen Persönlichkeit beschäftigt, sieht klarer, wo seine eigene Wirklichkeit aufhört und die der anderen anfängt. Dies ist eine der zentralen Voraussetzungen für gelingende Kommunikation und meist der Hauptgrund für den Einsatz von ID37 Persönlichkeitsanalysen in Teams.

Teamkommunikation mit ID37 verbessern

ID37 Teamanalysen analysieren die Zusammensetzung eines Teams nach den motivbasierten Persönlichkeitsprofilen.

Eine beispielhafte Teamzusammensetzung


Abb.: Die ID37 Motivprofile aller Teammitglieder P01-P07


Die Teamanalyse zeigt: Wo ergänzen sich die Teammitglieder, wo blockieren sie sich? Wo besteht Konfliktpotenzial? Wer geht als Pionier voran, wer erfüllt die Rolle des Risikomanagers im Team?

Unterschiedliches Kommunikationsverhalten wird sichtbar


Abb.: Betrachtet man nur ein Motiv - hier SICHERHEIT (SIC)wird die Vielfalt im Team offensichtlich


Nachdem die Analyse erstellt und ausgewertet ist, lassen sich Maßnahmen zum Kommunikationsverhalten – etwa zu Feedback oder Konflikt  – individuell fördern. ID37 Teamanalysen bilden den Ausgangspunkt und die Basis, um die Kommunikationskompetenz fortlaufend zu reflektieren und auf hohem Niveau zu weiterzuentwickeln. Kommen neue Teammitglieder hinzu, lässt sich die Teamanalyse einfach erweitern.

Die Vorteile von ID37 Teamanalysen für bessere Teamkommunikation auf einen Blick:

ID37 Teamanalysen dienen dazu,

  • dass sich die Teammitglieder selbst besser kennenlernen,
  • dass sich die Teammitglieder untereinander einander besser kennenlernen,
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Team herauszuarbeiten,
  • eine gemeinsame Sprache für diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Verfügung zu haben,
  • Gruppendynamiken und Verhaltensweisen zu erklären,
  • gegenseitiges Verständnis und Respekt zu fördern,
  • Strategien zur Förderung von Teamstärken zu entwickeln,
  • potenzielle Konfliktherde zu erkennen und zu beseitigen,
  • Team-Werte und wertschätzende Spielregeln zu erstellen.

ID37 ermöglicht Finetuning für die Teamkommunikation. Das macht es so wertvoll.

Randbemerkung: Warum Typentests für die Verbesserung der Teamkommunikation weniger geeignet sind

Die 16 trennscharfen Motive von ID37 ermöglichen eine umfassende Beschreibung der Persönlichkeit, die mit Typentests so detailliert nicht möglich ist. Die Identifikation des Handlungsbedarfs pro Teammitglied ist weniger präzise (s. Einschätzung zu Typentests im Blogbeitrag Persönlichkeitsanalysen in HR: Wie entscheiden? "3. Kriterium für Persönlichkeitsanalysen").

Die Wissenschaft bestätigt: Teamleistung lässt sich durch gute Kommunikation steigern

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass der beste Weg, erfolgreiche Teams zu entwickeln, nicht darin besteht, die Mitglieder nach ihren Kompetenzen und Fähigkeiten auszuwählen, sondern danach, wie sie kommunizieren bzw. bereit sind ihr Kommunikationsverhalten zu verbessern (Sandy Pentland, The New Science of Building Great Teams, 2012).

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Fotocredits: Oliver Nauditt

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