Klassische Anreizsysteme verlieren an Wirkung: Aktuelle Studien zeigen, dass sich nur noch ein Bruchteil der Beschäftigten als hochmotiviert bezeichnet. Damit Mitarbeitende nachhaltig leisten, müssen sie in der Lage sein, sich selbst zu motivieren. Unternehmen sollten daher eine Arbeitskultur schaffen, in der sich Menschen individuell und selbstverantwortlich entwickeln können. Dafür braucht es wissenschaftliche Ansätze und solide Instrumente – wie die ID37 Persönlichkeitsanalyse.
Auf einen Blick:
- Laut der EY-Jobstudie bezeichnen sich nur noch 18 % der Beschäftigten als hochmotiviert – ein Rückgang von 42 % seit 2019.
- Die Hauptursachen: Leistungsdruck, mangelnde Sinnhaftigkeit, schlechtes Arbeitsklima und fehlende Entwicklungsperspektiven.
- Intrinsische Motivation ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor – 65 % der Hochmotivierten sind an Innovationsprozessen beteiligt.
- Motivation entsteht nicht durch äußeren Druck, sondern durch Übereinstimmung von Persönlichkeit, Aufgabe und Umfeld.
- Die ID37 Analyse macht individuelle Motivstrukturen sichtbar und zeigt Wege, innere Ressourcen zu aktivieren.
Warum sinkt die Arbeitsmotivation?
Die Zahl hochmotivierter Mitarbeitender ist seit 2019 dramatisch gesunken. Die EY-Jobstudie 2025 belegt: Nur noch 18 % der Beschäftigten bezeichnen sich als hochmotiviert – gegenüber 42 % im Jahr 2019. Die Folgen: geringere Produktivität, höhere Fluktuation und sinkende Innovationskraft.
Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung liegen die Hauptursachen in:
- zunehmendem Leistungsdruck,
- mangelnder Sinnhaftigkeit,
- schlechtem Arbeitsklima,
- fehlenden Entwicklungsperspektiven.
Unternehmen, die auf Kontrolle, starre Zielvorgaben und monetäre Anreize setzen, verlieren an Bindungskraft.
Warum reichen klassische Anreizsysteme nicht mehr aus?
Motivation entsteht nicht durch äußeren Druck, sondern durch Übereinstimmung von Persönlichkeit, Aufgabe und Umfeld. Wer seinen Mitarbeitenden Selbstbestimmung einräumt und ihre intrinsische Motivation systematisch fördert, schafft die Rahmenbedingungen für nachhaltige Arbeitszufriedenheit und Leistung.
Anerkannte Motivationstheoretiker wie David McClelland zeigten bereits, dass Menschen langfristig engagiert sind und ihre Leistung steigern, wenn ihre individuellen Motive berücksichtigt werden. Auch neuere Untersuchungen bestätigen: Intrinsische Motivation ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Der Intrinsic@Work Index 2025 zeigt, dass 65 % der Hochmotivierten an Innovationsprozessen beteiligt sind, jedoch nur 15 % der unmotivierten Beschäftigten. Letztere sind häufiger krank und berichten öfter von mentaler Überlastung.
Wie können Unternehmen intrinsische Motivation fördern?
Wer eine Organisation entwickeln will, in der Mitarbeitende motiviert sind, muss den Menschen als Individuum verstehen – mit einzigartigen Motiven, Bedürfnissen und Zielvorstellungen. Die Handlungsempfehlungen aus aktuellen Studien sind klar:
- Hochmotivierte Mitarbeitende sollten intensiv individuell gefördert werden.
- Bedingt motivierte Personen sollten entlang ihrer Potenziale eingesetzt werden.
- Unmotivierte Mitarbeitende brauchen neue Perspektiven – Coaching und Unterstützungsmaßnahmen können ihnen Zugang zu ihren inneren Ressourcen eröffnen.
Fortschrittliche Unternehmen setzen daher auf:
- Individuelle Entwicklungsstrategien statt standardisierter Trainings und Pauschallösungen.
- Coaching, Feedback und Selbstverantwortung statt monetärer Anreize.
- Arbeitskulturen, in denen Menschen ihre Ressourcen aktivieren, Potenziale entfalten und sich selbstbestimmt einbringen können.
Motivation kann nicht erzwungen werden – sie wird ermöglicht.
Wie hilft die ID37 Analyse, Arbeitsmotivation zu verstehen und zu stärken?
Die ID37 Analyse ermittelt individuelle Motivstrukturen, macht intrinsische Motivation sichtbar und zeigt Wege, innere Ressourcen zu aktivieren. Motivation ist in jedem Menschen angelegt und entfaltet sich, wo persönliche Werte, Motive und Arbeitsaufgaben in Einklang stehen.
Ein Coach oder eine Führungskraft, die in der ID37 Methode ausgebildet ist, kann auf Basis der Erkenntnisse helfen, zentrale Fragen zu beantworten:
- Welche Motive treiben mich an?
- Welche Situationen stärken oder schwächen meine Selbstmotivation?
- Wie kann ich meine Ziele und Aufgaben so gestalten, dass sie zu meinen inneren Antreibern passen?
Selbstmotivation wirkt in Organisationen, wenn Unternehmen sie systematisch fördern und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Ein hervorragendes Beispiel ist die erfolgreiche IT-Beratung MaibornWolff.
Verstehen, was motiviert
Als Führungskraft ist es unerlässlich zu verstehen, was einen persönlich und die Mitarbeitenden wirklich antreibt. Die ID37 Analyse ist ein wissenschaftlich fundiertes Tool, das individuelle Motive sichtbar macht und Selbstmotivation systematisch ermöglicht.
Jetzt das ID37 Motivprofil erstellen (kostenpflichtig) oder Kontakt zu ID37 aufnehmen, um die Arbeitsmotivation in Unternehmen zu fördern.
Fundierte Erkenntnisse zum Thema intrinsische Motivation sind zentraler Bestandteil des Standardwerks „Die ID37 Persönlichkeitsanalyse – Bedeutung und Wirkung von Lebensmotiven für effiziente Selbststeuerung“.
Häufige Fragen zur Arbeitsmotivation
- Warum verlieren immer mehr Menschen die Motivation bei der Arbeit?
Weil äußere Rahmenbedingungen, Druck oder Kontrolle die intrinsische Motivation hemmen. Nur wer sich mit seinen Werten und Motiven auseinandersetzen kann und selbstmotiviert arbeiten kann, bleibt langfristig engagiert. - Wie lässt sich individuelle Motivation im Unternehmen fördern?
Durch Diagnostikools wie die ID37 Analyse, gezieltes Coaching und Arbeitsgestaltung, die den persönlichen Motiven entspricht. So entsteht ein motivierendes Umfeld, das Selbstwirksamkeit und Sinn stärkt. - Welche Rolle spielt Führung dabei?
Führungskräfte müssen nicht „motivieren“, sondern die Bedingungen schaffen, unter denen Selbstmotivation entstehen kann. - Ist Motivation messbar?
Ja! Mit ID37 Motivprofilen lässt sich erkennen, welche Faktoren Motivation bei einem Menschen fördern oder hemmen. Dabei steht das Individuum im Fokus, nicht die Kennzahl.